Zwei statt Drei oder the Return of the Hasenstall

Heut' gibt es einen etwas anderen Bericht als sonst. Ich war nicht da, noch nichtmal zum gucken. Meine Mutter hat am Freitag Morgen beschlossen, sich den Oberschenkel zu brechen und Essig war's mit Rennen. Manchmal gibt es halt Wichtigeres als unseren Sport. Nichtsdestotrotz... Dank eines ausführlichen Telefoninterviews, dennoch ein paar Impressionen, diesmal allerdings aus zweiter Hand:


Das beste Vorweg: Dritte. Und nicht nur das. Eigentlich zweite, eine Strafminute hat den zweiten Platz gekostet. Aber nun der Reihe nach...


Eine Regenrunde im Training und dann abtrocknende Strecke. Mick war auf Intermediates lange auf der Klassenpole bis es dann trocken genug für Slicks wurde. Zu dem Zeitpunkt hat Herbert dann eine Runde zu lange gewartet und vorbei war's mit der Herrlichkeit. Achter Startplatz bei 15 Startern.


Der Rennleiter hat das Rennen als „Wet Race“ starten lassen bei dem Mick nun schon traditionell den Start gefahren hat. Von Acht auf Vier in der ersten Runde, durfte sich Mick dann aus der ersten Reihe das Duell des amtierenden Meisters gegen Giese / Scheibner (565) anschauen. „Schreib ruhig, dass das unsportlich war.“ Gut Chef, mach' ich. Die „Meisterjäger“ waren wohl wieder in „Hochform“, sie haben (ob geplant oder nicht) mit dem Abschuss der „1“ in die laufende Gesamt-Meisterschaft eingegriffen. Sowas macht man nicht, schlicht und ergreifend. Nachdem die beiden Autos vor ihm plötzlich weg waren, fand Mick sich auf zwei wieder. Genau so hat er an Herbert übergeben.


Guter Stop und Herbert trat an, die führenden Schmickler/Strohe zu jagen. Kurz und knapp... keine Chance. Mittlerweile hatte Herbert über 2 Minuten Vorsprung auf Rolf Derscheid und Michael Flehmer und es galt, die heimzufahren. Weil das ja so viel zu langweilig wäre, hat Herbert noch einen Dreher auf der GP-Strecke eingebaut (wohl unter freundlicher Mithilfe eines Cup Porsche), der aber auch nicht viel geändert hat. Doch dann rächte sich der Tunnelblick. Einmal Gelb übersehen und dabei überholt. Da hat die Rennleitung das Team vor die Wahl gestellt: 1 Minute Zeitstrafe oder „Stop&Go“. Da es in dem Moment keine Verbindung zum Auto gab begann die Rechnerei.


Einmal musste der Hasenstall noch rein... die letzten 10 Liter fassen, das kostet fast eine Minute. Vielleicht etwas mehr? 2 Minuten Vorsprung... 1+ durch den Stop, 60 Sekunden Zeitstrafe. Reicht das, um vor Derscheid / Flehmer zu bleiben? Nein, es hat nicht gereicht. Mit 37 Sekunden den zweiten Platz am grünen Tisch verloren. Ärgerlich. Ärgerlich aber verdient, denn Gelb-Sünder gehören bestraft. Wenn es einen selbst trifft ist das zwar hart, aber es gibt an der Stelle Nichts zu diskutieren.


Der dritte Platz war und ist ein Super Resultat! Mick wie immer mit Top-Zeiten und Herbert jetzt schon knapp an der für die V2 magischen 10:30. Ich kann den beiden und dem ganzen Team nur gratulieren! Ich wäre gerne dabei gewesen... Ihr glaubt nicht wie gerne und hätte Euch gerne zumindest persönlich gratuliert! Nun ja,... es ging nicht.


Auch beim nächsten Rennen wird es mit „persönlich“ nichts werden, da ich leider auf einem runden Familiengeburtstag weile. Glaubt mir,... so sehr ich meinen Schwager auch mag... es gibt einen Ort, an dem ich in zwei Wochen ganz sicher viel, viel lieber wäre! Vielleicht klappt es ja noch einmal beim letzten Rennen? Auch wenn das Team meine Namensaufkleber schon vom Auto gekratzt hat? Wir werden es sehen.


Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Fans alles Gute und in zwei Wochen gibt es leider hier nichts zu lesen, sorry! Na ja... zu lesen schon... aber deutlich später als gewohnt. ;-))

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