Das Aus nach dreieinhalb Stunden


Eine halbe Stunde vor Schluss war das Auftaktrennen der diesjährigen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring für die Startnummer 555 beendet. Die Zündspule, eines der berüchtigten „Pfennig-Teile“ beendete das Rennen vorzeitig.

 

Ein Gruss an die Fans vor dem Start

That's racing.“ kommentierte der Startfahrer Peter Hoffmann den Ausfall. „Ab der zweiten Runde hatten wir Zündaussetzer, die schon in meinem Turn immer schlimmer wurden. Jetzt wissen wir, dass es die Zündspule war.“ Michael Jestädt, der zum Zeitpunkt des Ausfalls hinter dem Steuer saß ergänzt: „Nachdem der Motor in den Runden zuvor immer wieder ins Stottern kam, einige Male aussetzte, ging er in der 16. Runde kurz nach „Metzgesfeld“ komplett aus und weigerte sich auch, den Dienst wieder aufzunehmen. Ich hab das Auto dann bis Breitscheid rollen lassen, um nicht zur Gefahr für die anderen Fahrer zu werden.“ Das unglückliche Ende eines Rennwochenendes und nicht unbedingt ein Einstieg nach Wunsch in die Langstrecken Saison 2007. Bedingt durch die Zündprobleme konnte die hessische Fahrerpaarung nie das Potential des Autos ausschöpfen.

 

Da war die Welt noch in Ordnung

Ein Krimi von einem Training

Der sechste Startplatz im Zeittraining lag noch im Plan. Sechster von 21 Teilnehmern in der zahlenmäßig am stärksten besetzten Klasse, damit war das Team auf „Pokalkurs“. Das Zeittraining war jedoch spannender, als es sich viele der Teilnehmer wohl gewünscht haben. Bedingt durch nächtlichen Nebel und die morgendliche Eifel-Kälte glichen die ersten Runden auf der Strecke eher einer Lotterie, als einem Autorennen. Dementsprechend gab es auch schon einiges an Ausfällen in der ersten halben Stunde des Trainings. Als sich dann allmählich eine freie Spur bildete, begann die echte Zeitenjagd, allerdings nur um kurze Zeit später durch eine Unterbrechung des Trainings beendet zu werden. Nach einem Unfall ohne Personenschaden musste das Training zur Bergung des Fahrzeugs und zur Reparatur der Sicherheitseinrichtungen unterbrochen werden. Somit konzentrierte sich dann alles auf einen Showdown in einer einzigen, letzten Trainingsrunde auf der bis dahin abgetrockneten Strecke. Ein echter Krimi an der Boxenmauer. Platz sechs war das Ergebnis.


Im Zweikampf

Ein durchwachsenes Rennen

Pünktlich um 12:00 Uhr fiel der „Startschuß“ zum ersten Rennen der Saison. „Heil durch die ersten Kurven kommen“ lautete das Kredo im Schlachtengetümmel der ersten Runden. In den ersten beiden Runden gelang es Peter Hoffmann auch noch die angreifenden Gegner hinter sich zu halten, was allerdings mit zunehmender Renndauer und immer stärker werdenden Aussetzern unmöglich wurde. Somit musste die Rennstrategie lauten Schadensbegrenzung betreiben und sichere Punkte für die Gesamtmeisterschaft einfahren. Ein guter und schneller Boxenstop war die Basis und bis 30 Minuten vor Schluß sah es danach aus, als wenn man wenigstens mit Platz 9 oder 10 einige wertvolle Punkte würde sichern können, doch daraus wurde schlussendlich nichts.

 

Was lange währt...

Der Blick nach Vorn

Bereits in 14 Tagen folgt der zweite Lauf des Langstreckenpokals 2007. Dann gilt es den ersten „Nuller“ des Jahres vergessen zu machen. Die Saison ist lang und besteht aus zehn Rennen, von denen zwei als Streichergebnisse gewertet werden. Somit ist nach dem unglücklichen Auftakt nichts verloren. „Solche Defekte kann man nicht ausschließen.“ so Teamchef Peter Matthes nach dem Rennen. „In zwei Wochen sind wir zurück und werden mit dem gleichen Elan wieder angreifen.“

Wir kommen wieder! Versprochen!

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