Im Training
Gruß an die Fans
Vor dem Start
D-Zug die Erste
D-Zug die Zweite
Boxenstop
Markus lässt fliegen
Nochmal Markus

Die Bilder im Text stammen von Martin Berrang, Dirk Reiter und Erik Kindermann. Danke dafür!

 

Vorwort: Sorry, Markus... ich musste Gestern KiKa mit meiner kleinen Nichte und meinem kleinen Neffen gucken und da kam die Programm-Ankündigung für Heute Abend: es gab den Lillifee-Tanz zu sehen. Die Überschrift hat mir einfach gefallen.

 

 

Der Tanz der Lillifee

 

Gestern war es also endlich soweit. Ende der theoretischen Vorüberlegungen, lange genug geplant, geredet, vorangekündigt. „When the flag drops, the bullshit stops.“ So ist das. Man, was habe ich mich auf das Rennen gefreut! Besonders natürlich nachdem es nach der Test- und Einstellfahrt ein wildes Fehlersuchen gab. Was sie wohl hat, Madame la Principessa? Wer's weiss bekommt 'n Keks. Einer wusste es und so wurde Freitag der Fehler behoben. Ein geschmolzener Kat. Die Abgase konnten auf einer Seite des Auspuffs nirgendwo hin. Wer kommt auf sowas?

 

So bin ich also Freitag im Vertrauen an den Ring gereisst, dass unsere kWs fast vollständig versammelt sind. 187 PS (Serienleistung 191 PS). Für einen revidierten Motor, der noch etwas „stramm“ ist, ganz ok. Jedenfalls besser als 20 kW zuwenig! Erstmal in die Box, alle begrüsst. Dann das Übliche, Papierabnahme, Klamotten abnehmen lassen. Dann kurz die Besprechung mit Markus was wir jetzt machen bzw. wer, wie fährt. Jeder zwei Runden, schauen ob alles ok ist und dann hat die Prinzessin auch schon Feierabend. Wir sind uns einig: keine unnötigen Meter auf den Renner.

 

Markus geht erstmal mit gebrauchten Dunlops raus und fährt danach die neuen Michelins für's Rennen an. Dabei hat er eine Kamera im Auto. Das ungeschnittene Fitteo dazu gibt’s bei Youtube zum selber-gucken. Dann will ich fahren, auch wieder mit den Dunlops. Das gute, weil neue, Reifenmaterial ist für's Rennen. Aber einer der Dunloppen hat einen schleichenden Platten. Also Michelin drauf. Kein Risiko.

 

Die allererste Runde auf Slicks und im Trockenen auf dem 325. Spaß! Spaß pur! Das Auto liegt richtig gut! Das KW-Zweifach kann man wohl nicht besser einstellen. Die Reifen beissen ohne Ende und das Auto ist für einen Serienwagen unglaublich präzise zu fahren. Man fährt schnell aber auch relativ entspannt. Kein Zickenalarm in den Ecken, kein hinterhältiges Auskeilen, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Das Auto macht einfach was es soll. Ich bin immer gespannter auf das Rennen. Wir sind gut gerüstet. Feierabend. Was das Fahren angeht. Da das Auto die ganze Woche extern beschraubt wurde, fehlt die Durchsicht für's Rennen und ich muss noch Korrekturen an der Beklebung machen, wir haben also noch genug Arbeit.

 

Markus lag dann unter dem Auto, ich hab' Aufkleber abgeknubbelt und neu geklebt. Uncool, wenn man sowas einen Schreibtischhengst machen lässt. Das Ergebnis waren zwar die richtigen Aufkleber an der richtigen Stelle, dafür aber auch eine ordentliche Brandblase am rechten Daumen. Leicht hinderlich, wenn beim fahren dann irgendwann das Fleisch durchkommt. Ich weiss jetzt jedenfalls, dass „warm machen“ und „heiss machen“ zwei verschiedene Dinge sind und eins davon Aua macht.

 

Gegen 21:30 Uhr haben wir dann Schluss gemacht und ich habe mich in Richtung Ringhaus verzogen. Dort noch ein wenig geschwätzt, HaJos neue Raucher-Bar bewundert und noch einen Absacker (Fanta – Cola war alle) getrunken. Danach ins Bettchen und ganz schnell den Schlaf der Gerechten gefunden. Schliesslich hatte man uns ja mit freundlichen Aushängen „gebeten“ um 7:45 Uhr bei der Fahrerbesprechung zu erscheinen.

 

Samstag Morgen bin ich dann um 7:00 Uhr im Lager der Fahrer. Ganz ohne Stau, weil früh genug. Markus und ich sind dann mit dem Team Derscheid zur Fahrerbesprechung wo ich mich schon auf wundervoll bunte Powerpoint-Shows und kunstvolle Übersetzungen für die Sport-Kollegen aus dem Land der aufgehenden Sonne gefreut hatte. Diesmal leider nicht. Alles recht kurz und sch(m)erzlos.

 

Zurück in der Box war klar was passiert. Jeder nur ein Kreuz. Markus eine Runde, ich eine und gut. Markus fährt in seiner Runde noch zwei neue Michelins an, damit wir nachher 6 Reifen für's Rennen haben. Markus fährt eine 10:28, ich eine 10:45 und gut. Nicht so richtig gut, aber ok. Ich bin mit meiner Zeit nicht wirklich zufrieden. Einmal ein Cup-Peugeot und einmal so ein Slirgendwas, die mich sauber geblockt haben. Warum auch immer. Wären die nicht... (Siehe dazu auch: Das große Buch der Rennfahrer-Ausreden. Kapitel 3. „Warum ich auf keinen Fall zu langsam war.“ Ersatzweise auch Kapitel 5. „Warum die Zeitnahme bei mir nie richtig funktioniert.“) Das Auto ist klasse aber ich fahre wohl zu verkrampft und verbissen. Zu wenig Fluss. Markus Zeit befördert uns auf P5.

 

Die Aufteilung ist klar: ich Turn 1 und 3, Markus den mittleren Turn. Wenn wir die ganze Saison dabei bleiben, muss ich immer Start fahren. Eigentlich mag ich den Start-Turn nicht... wegen der Einführungsrunde. Dauert so endlos lange das Ding und ich habe jedes Mal wieder das gleiche Bild vor den Augen. Wenn alle auf der Döttinger Höhe rumzacken und ihre Reifen überhitzen (auch „warm fahren“ genannt) sehe ich mich irgendwann mal aus Übereifer das Auto in die Planke feuern. Da bekommst Du unter Garantie die „Depp des Jahres“ Medaille!

 

Wenigstens kann man die Runde zum grüßen der StreSis und der Fans nutzen. Sabine und ihre Freundin habe ich leider erst in der Auslaufrunde entdeckt (zu meiner Entschuldigung: Ausgangs Haug-Haken isses mit dem gucken aber selbst in der Einführungsrunde schwierig weil irgendeiner immer versucht einem durch's Auto zu fahren). Dann Björn und Heiko am Flugplatz. (Inklusive BMW Fahne und Tröte – also Jungs, damit isses offiziell, wir sehen uns am 12.06. Versprochen ist versprochen!) Steffi auf der Alm. (Du hast aber nicht zurückgewunken – Pöh!) Und die vielen anderen Fans und Posten entlang der Strecke. Es macht einfach Spaß Euch alle zu sehen und wieder zu sehen!

 

Dann geht es los. Erst das Grid Schild nach der Antonius Buche, kurz zäh fliessender Verkehr in der Hohenrain und ab geht die wilde Fahrt. Starten im V4 geht besser als im V2! Lustig sind die Fahrer, die da meinen, dass sie schon ab der Hohenrain Schikane Vorwärts stürmen müssten. Das Auto, dass eigentlich neben mir seinen Platz hatte war Ausgangs Hohenrain schon 5 Plätze weiter Vorne. Die einen nennen das Renn-Intelligenz, ich nenne das einfach unsportlich. Aber egal. Es ist ein 4-Stunden-Rennen und abgerechnet wird zum Schluss! Eingangs Arena erstmal Stau. Ich bin Rechts und ganz innen. Sonst funktioniert's, dieses Mal nicht. Ich verliere direkt einen Platz und beim Versuch zwei Links-Kurven lang aussen genauso schnell zu fahren wie Innen noch einen. Dann sortiert sich alles so langsam. Bis zur NGK da wird es dann nochmal eng. Ich bin stolz auf mich und die Kollegen um mich herum. Alle Kotflügel, Spiegel und sonstigen Anbauteile sind noch dran. Also fahren wir Rennen.

 

Wir sind kurz nach dem Start in einem kleinen D-Zug mit 4 Autos unterwegs. Zwei e46 325, ein Opel Astra und mein e36. Das funktioniert bis die Führenden kommen und reisst dann endgültig ab als wir auf den Aust e46 auflaufen. Ich weiss... wir kämpfen um Plätze und wir fahren in der gleichen Klasse. Aber das war unfair und unnötig. Wir waren klar schneller und solche Kämpfe enden normal mit fehlenden Stoßstangen. Im günstigsten Fall. Irgendwann hat er es wohl eingesehen. Aber da waren die Autos vor uns einfach weg. Aber nicht nur die. Irgendwie waren alle Autos um mich rum plötzlich weg. Und so bin ich bestimmt 3-4 Runden mutterseelenallein gefahren.

 

In der Phase sehe und erlebe ich die blödsinnigsten Vorkommnisse meines Rennens. Ein Live-Strip Auto mit flatterndem Kotflügel, z.B. Echt clever! Was meinst Du, was passiert, wenn ein Fahrer so 'n Kotflügel in die Frontscheibe bekommt? Was meinst Du, wer seinen Popo riskieren darf um das Teil dann von der Strecke zu räumen, wenn es abreisst, zufällig keinen trifft und dann blöd auf der Bahn liegt? Dir doch egal, oder? Ganz toll ist auch, dass Du im gleichen Abstand überholst wie Du es immer tust. Blöd ist blos, dass Dein Auto Rechts 30-40 Zentimeter breiter ist als sonst. 30-40 Zentimeter scharfkantiges Blech. Macht aber nichts. Ich fahre gerne durch die Wiese und meine Reifen werden dabei richtig gut! Mann, Mann, Mann! Aber vielleicht war es ja auch ein Kohlefaser Kotflügel der da geflattert ist? Das wäre dann fast so clever wie Ölspur-legen-in-der-Fuchsröhre.

 

Dann war da so 'n Einser. Angehöhriger der blinken-is'-nich' Fraktion und Mitglied im „keine Ahnung wo die Linie ist aber wenn ich häufig genug die Seiten wechsele ist sie bestimmt mal dabei“-Club. Falls Du Dich über meine freundlichen Handzeichen gewundert hast: Du bist mir zweimal fast in den Koffer gefahren, Kollege. Vielleicht zum nächsten Rennen mal die Brille putzen!

 

Ansonsten sitze ich im Auto und fahre vor mich hin. 10:39 als schnellste Runde. Das habe ich auch mit dem V2 geschafft. Über 40 Sekunden langsamer als P1 in der Klasse. „Schnell“ ist also relativ! Markus ist später 'ne 10:21 gefahren... und der Teamchef sagt 10:15 geht mit unserem Auto. Ich habe also noch ein wenig Arbeit vor mir! Irgendwie ist alles nicht rund, was ich mir so zusammenfahre. Es macht zwar Spaß, aber da müssen wir nochmal bei.

 

Dann kommt das „Fuel In“ und ich rolle nach 7 Runden + Einführung in die Box. Der Fahrerwechsel ist 'ne mittlere Katastrophe. Ich komm' nicht raus. Egal wohin ich meinen Kopf drehen will, ich hänge immer vor irgendeinem Rohr des Käfigs. Das ging doch beim Üben. Irgendwann bin ich draussen und Markus ist drin. Auto ok, Strecke ist soweit frei und sauber. Viel Spaß und lass das Auto ganz. Er fährt raus. Conny schaut auf die Zapfsäule und fragt die Jungs ob sie zuwenig getankt haben. Nee, haben sie nicht. Ich habe mir den „Efficient Dynamics Award“ verdient. Ich hätte noch 'ne ganze Runde mehr fahren können. Ich schaue mir unsere Platzierung an: P7. Genau die beiden Plätze, die ich unterwegs verloren habe. Na gut. Mal sehen, was Markus daraus machen kann.

 

Markus fährt uns in seinem Stint bis auf P5 vor und fährt nebenbei noch die siebt-schnellste Zeit in unserer Klasse. Ansonsten war sein Turn wohl recht ereignislos. Er hat sich hinterher „beschwehrt“, dass es kein wirklicher Kampf mit den Kollegen war, die er übeholt hat. „Ich bin halt dran vorbei gefahren.“ Auf jeden Fall ist er deutlich zügiger als ich unterwegs. Nach seiner siebten Vorbeifahrt sagt Simone mir Bescheid, dass ich mich fertig machen soll. Markus kommt rein, wir wechseln. Rein geht sehr viel problemloser als raus... warum auch immer. Markus lässt mich wissen, dass das Auto ok ist und Conny sagt, dass unsere Reifen noch völlig in Ordnung sind, wir also nicht wechseln müssen. Ich warte auf das Signal von AJ, dass der Tankvorgang vorbei ist... die Hand am Zündschlüssel. AJ gibt das Zeichen, ich werfe den Sechsender an und stürme aus der Box. Ganz brav, mit 60 km/h. Auf zur letzten Runde!

 

Es passiert aber nicht viel. Die Strecke scheint recht leer zu sein. In den ersten drei Runden habe ich jedes Mal in der Mutkurve einen Seat der sich unbedingt noch innen reinpressen muss, um dann da zu verhungern. Toll. Danke Jungs! Erstmal ist es in der Aussenkurve auf dem Brack richtig Grotte zu fahren und zum anderen kostet die Aktion uns beide jedes Mal Zeit. Bleibt in solchen Ecken doch hinter einem, verflucht! Dann geht das alles flüssiger, beide nehmen Schwung mit und man riskiert nicht, sich den Schädel einzurennen. Was ist daran schwer zu verstehen? Aber nein, vorbei ist wichtig. An der Stelle mal einen riesen Dank für das Miteinander an ein Auto, bei dem das richtig auffällig war. Der Fahrer, der den letzten Stint auf dem Mühlner Porsche gefahren ist. Er hat zweimal zurückgezogen wo ich ihm innen eigentlich ein Loch gelassen hatte. Offenbar damit ich meine Linie fahren konnte. Dankeschön! So geht es auch! Und das war immerhin der Gesamt-Vierte.

 

Dann kachelt der Führende e90 unserer Klasse an mir vorbei. Kesselchen hoch. Glückwunsch den VLN Regelwerkern! Das nenne ich mal echte Chancengleichheit. Die e46 kämpfen technisch mit unserem e36 auf einem Level. Die e90 garantiert nicht. Na ja... egal. Ich wusste vorher, worauf ich mich einlasse.

 

Zwei Runden vor Schluss sehe ich dann noch einen schwarzen Falken. Links Ausgangs Mercedes Arena nach 'nem Dreher. Erst will er mir bei seinem Wendemanöver direkt vor's Auto ziehen, überlegt es sich aber im letzten Moment anders. Besser ist das! Er kommt hinter mir her, es fehlen ihm ca. 100 Meter. Ich muss an das Überholmanöver seines Chefs im Kesselchen denken und fange an mit den Zähnen zu knirschen. „Mach Dich auf Gegenwehr gefasst... jetzt geht’s um einen Platz und den wirst Du Dir erkämpfen müssen!“ Aber er schafft es irgendwie nicht hinterher zu kommen. Juht so!

 

Letzte Runde. Ab Wehrseifen sehe ich den nächsten e90. AAARRRGGGHHH! Nicht jetzt! Kein schwarzer Falke sondern das WGB Auto der Sorgs. Wenn ich deren Rennbericht richtig gelesen habe, sitzt jetzt Benjamin hinterm Steuer. Am Bergwerk ist der Käse gelutscht. Ich versemmele zu allem Überfluss auch noch den Kurveneingang und dann zündet er einfach den Nachbrenner. Ich signalisiere ihm „Fahr einfach. Keine Angst, ich habe nicht vor, Dir in die Kiste zu fahren“. Er bedankt sich und zieht von dannen. Ich kann noch nichtmal im Windschatten folgen! Jetzt bin ich frustriert. Noch eine halbe Runde und ich verliere einen Platz, eben habe ich den letzten Pokal verloren. Nee, nix da! Mutkurve? Geht voll. Das erste Mal Heute. Die Rechts an der Steilstrecke... er ist kurz vorm Karussell. Das könnte noch gehen. Ab jetzt ist beissen angesagt! Eingangs Hohe Acht merke ich, dass ich leicht näher gekommen bin. Die Illusion reicht bis zur Döttinger Höhe... dann ist er weg. Eine winzige Chance gibt es noch. Eine Wahnsinnsattacke in der Hohenrain Schikane. Antoniusbuche... nach der Senke flackern seine Bremslichter. Ha! Egal was mein Verstand sagt, der Fuß bleibt unten. Ich habe ungefähr noch 100 Meter. Nee... es reicht nicht. Er bremst die Hohenrain auch auf der letzten Rille an. Das war's. Er hat gewonnen. (Jetzt weisst Du auch, Uli warum meine Handschuhe in der letzten Runde geblieben sind wo sie waren.)

 

Auslaufrunde. Sabine bekommt noch einen gebührenden Gruß, ich winke den Posten auf der GP-Strecke. Aber innerlich koche ich. Auf den letzten Metern! Ich stelle das Auto an der zugewiesenen Stelle im Parc Ferme ab und suche mein Geraffel zusammen. Das war's dann wohl mit Pokal. Einer der beiden Sorgs gratuliert mir (ich nehme mal an, dass es Benjamin, der Fahrer von eben war – es ist nunmal schwer Euch auseinanderzuhalten, 'tschuljung Männers). Und ich stammele irgendwas von „musst Du mich ausgerechnet in der letzten Runde überholen“. Toll. Was für ein Heulsusen-Satz! Plötzlich steht Markus vor mir und klopft mir auf die Schulter. „Klasse Rennen.“ Ich sortiere die Worte und will mich für den Verlust des Pokals entschuldigen. Er lässt mir keine Gelegenheit. „Vierter. Wir sind Vierter.“ „Nee, nee, Markus. Die Sorgs haben mich gerade noch eingetütet. Nix is' mit Vierter.“ Na ja... lange Rede, kurzer Sinn. Ob der Probleme an ihrem Auto waren die Jungs 'ne Runde zurück und haben sich zurückgerundet. Das war kein Überholmanöver. Wir waren wirklich Vierte! Es hat aber noch eine ganze Weile gedauert, bis ich das verstanden habe und glauben wollte.

 

Nun steht noch so ein Blechtopp auf dem Regal in meinem Arbeitszimmer. Der erste mit dem ersten eigenen Rundstreckenauto. Bei der ersten Ausfahrt. Der Pokal und das Rennen dazu wird immer etwas Besonderes bleiben. Andere nöhlen rum, wenn es nur der Vierte ist. Ich nicht. Ich bin schon ein bischen stolz auf uns. Es war eine Klasse Teamleistung von A bis Z. Überhaupt das Auto rennbereit an die Strecke zu bekommen. Die Stops der Jungs waren Klasse und Markus und ich (mehr Markus als ich) haben auch unseren Teil beigetragen. So darf die Saison gerne weitergehen. Markus ist übrigens 9. in der Juniorwertung!

 

Es wird nur nicht lange so bleiben... beim nächsten Rennen fahren wir nämlich nicht, da ich in den USA auf einer Messe bin. Mein Flieger landet 15 Minuten vor der Zieldurchfahrt in Amsterdam... da geht leider nichts. Hat aber auch sein Gutes: Lilli bekommt jetzt erstmal neue Kats (der gesamte Auspuff war ja nur geliehen – übrigens einen riesigen Dank dafür!), bekommt die Sprechanlage, die schon in der Werkstatt liegt (dann hätte ich z.B. gewusst, dass ich mit den Sorgs garnicht kämpfen muss) und sie wird in Ruhe für den 2.5. vorbereitet. Dann werden wir wieder da sein und mal schauen, ob es uns nochmal gelingt ein Paar Autos hinter uns zu lassen.

 

Also... bis dahin Euch allen eine gute Zeit, allen Startern am 18. knitterfreien Flug und viel, viel Glück! (Das wünsche ich besonders unseren Boxen-Mitbewohnern Rolf Derscheid und Michael Flehmer – Glückwunsch nochmal zum Klassensieg!)

NEXT EVENTS 2009

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